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Neue Studie: Elektroautos VIEL umweltfreundlicher

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Über die Frage, wie umweltfreundlich E-Autos wirklich sind, wird viel und gerne diskutiert. Nachdem aktuell leider sehr viel Halbwissen kommuniziert wird, bringt eine neue Studie nun Licht ins Dunkel.

Neue Studie 

Die europĂ€ischen Nichtregierungsorganisation Transport & Environment (T&E) hat alle Daten zusammengetragen und eine Studie mit dem Titel „Wie sauber sind Elektroautos?“ veröffentlicht. Diese betrachtet die CO2-FußabdrĂŒcke von Fahrzeugen mit verschiedenen Antriebskonzepten, von der Produktion bis zur Entsorgung. 

Das macht die Studie besser als andere

T&E geht dabei sehr ins Detail und denkt vieles zu Ende, was frĂŒhere Studien unberĂŒcksichtigt ließen. Die Studie berĂŒcksichtigt zum Beispiel, dass die Batterieproduktion aufgrund der immer grĂ¶ĂŸeren Volumina immer sauberer wird. Sie berĂŒcksichtigt, dass der Strom in Europa zu immer grĂ¶ĂŸeren Anteilen aus erneuerbarer Energie besteht und dass Batterien mit immer weniger Kobalt produziert werden.

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In der Studie wird der tatsĂ€chliche Treibstoffverbrauch als Berechnungsgrundlage verwendet, nicht der Laborwert. Es wird berĂŒcksichtigt, dass die Akkus eines E-Autos nun ein ganzes Autoleben und darĂŒber hinaus halten und es werden auch die Emissionen, die bei der Produktion von Benzin und Diesel anfallen, berĂŒcksichtigt. Sogar die Stromverluste durch das Netz und die Lade-Hardware wurden berĂŒcksichtigt.

Somit können wir der von T&E veröffentlichten Studie ein sehr gutes Attest ausstellen. Es scheint hier sehr objektiv gearbeitet worden zu sein. Jetzt sind wir gespannt, wie sieht das Ergebnis aus?

Elektroautos ausnahmslos besser

studie-elektroautos sind besser

Quelle: Transport & Environment

So viel CO2 emittieren also nun die Fahrzeuge wÀhrend ihrer Lebensdauer:

  • Elektroauto: 20 Tonnen CO2
  • Diesel: 53 Tonnen
  • Benziner: 57 Tonnen

Anders ausgedrĂŒckt blĂ€st ein E-Auto 2,7 mal weniger CO2 in die AtmosphĂ€re als ein Verbrenner. Dabei handelt es sich um einen EU-Durchnittswert. Es wurden aber auch best-case und worst-case Szenarien erstellt.

Best case

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Quelle: Transport & Environment

Im besten Fall wird die Batterie in der EU produziert und der Strom kommt ausschließlich aus erneuerbarer Energie. Dann sinken die Emissionen beim E-Auto auf 11 Tonnen, gerechnet auf die Lebenszeit. Das bedeutet 5.0 bis 5,4 mal weniger CO2 als beim Verbrenner.

Worst case

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Quelle: Transport & Environment

Im schlechtesten Fall kommt der Akku aus China und das E-Auto lĂ€dt ausschließlich Kohlestrom, wie dies zB in Polen der Fall ist. Das E-Auto verursacht dann im Laufe seines Lebens 41 Tonnen CO2. Dies ist, verglichen mit den 53 Tonnen des Diesels und den 57 Tonnen eines Benziner immer noch um 22% weniger CO2.

Der Online-Rechner

hat auf auf Basis der vorliegenden Daten ein Online-Tool gebastelt, mit dem sich schnell der CO2-Footprint von diversen E-Auto im Vergleich zu Diesel oder Benziner errechnen lĂ€sst. Dabei können verschiedene LĂ€nder und Strom-Mixe simuliert werden. Es kann sogar unterschieden werden, ob man ein E-Auto heute, oder erst 2030 kaufen wĂŒrde. Tolle Sache!

Fazit

Damit wĂ€re die ewige Diskussion um die realen CO2-Emissionen von Fahrzeugen endlich erledigt. Und es ist auch klar, dass wir nicht erst auf noch grĂŒneren Strom warten mĂŒssen, um E-MobilitĂ€t sinnvoll betreiben zu können. E-Autos sind bereits jetzt fast 3x so sauber wie Diesel und Benziner. Die komplette Studie könnt Ihr euch hier downloaden.

Damit haben die Ministerien in Europa alle Fakten in der Hand, um zukunftsweisende Entscheidungen treffen zu können. Und wir Konsumenten können unseren Beitrag leisten. Mit einem Umstieg auf ElektromobilitĂ€t. Jetzt. FĂŒr ein besseres Europa.

DAS WAR UNSER ARTIKEL ÜBER die neue Studie ĂŒber den CO2-Fußabdruck von E-Autos – VIELEN DANK FÜRS LESEN!

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