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E-Mobility Open Innovation Lab in Tel Aviv

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E-Mobility Open Innovation Lab in Tel Aviv

Wir hatten vor kurzem die Möglichkeit, das Open Innovation Lab der Renault Nissan Mitsubishi Alliance in Tel Aviv zu besuchen. Eine Art Geheimlabor. Nicht etwa, weil man nicht wüsste, dass es dieses Lab gibt. ECARIO hatte diese Einrichtung schön länger am Sender, wir hatten gehofft, einmal einen Bericht darüber machen zu können. Geheim aber vor allem deshalb, weil bislang so gut wie nichts darüber an die Öffentlichkeit drang, was da in diesem Labor vor sich geht. Bislang. Denn nun waren wir dort, und konnten so einiges in Erfahrung bringen.

Das Video

Hier gleich mal unser Video vom Open Innovation Lab der Renault Nissan Mitsubishi Alliance in Tel Aviv. Liken, teilen, kommentieren. Und BITTE: abonnieren! Viel Spaß!

We Work Center Herzlia

Das Open Innovation Lab befindet sich in einem Co-Working Center in Herzliya, im Norden von Tel Aviv. Moderne Räumlichkeiten, die viele Start-ups, aber auch das Lab der Renault Nissan Mitsubishi Alliance beherbergt. Und da liegt auch gleich mal ein großer Pluspunkt des Standortes Tel Aviv, die unglaubliche Dichte an Start-ups, jungen Unternehmen, großen Technologie-Playern, einfach alles ist in Tel Aviv. Wolkenkratzer und Hochhäuser dicht gedrängt, junge, offene und hochgebildete Topleute arbeiten da an den neuesten Technologien. Man spürt förmlich die Luft knistern. Hier wird an der Technologie geforscht, die schon Morgen zu unserem Alltag gehörten könnte.

Renault Nissan Mitsubishi Alliance

Wir wussten bislang nur, dass Renault in Tel Aviv ein Open Innovation Lab betreibt. Und Renault war auch so nett, uns das Interview mit Antoine Basseville, dem Leiter des Open Innovation Lab, einzufädeln. Entsprechend rechneten wir mit einem Renault-Labor in Tel Aviv. Fakt war, das das Labor unter dem Banner der Renault Nissan Mitsubishi Alliance läuft. Kurz zur Aufklärung: Diese Allianz umfasst drei Hauptgruppen, und 10 verschiedene Automarken.

Renault-Nissan-Mitsubishi_Alliance_logo open innovation lab

Die Renault-Gruppe besteht aus Renault, Dacia, Renault Samsung und Alpine. Die Nissan-Gruppe besteht aus Nissan, Infiniti, Datsun und Venucia. Dann noch die Mitsubishi-Gruppe mit, naja, Mitsubishi. Und dann noch Lada, also die zehnte Marke.

Die Arbeit dieses Open Innovation Labs in Tel Aviv kommt also der gesamten Gruppe zugute. Entsprechend groß ist die Herausforderung, Lösungen zu entwickeln, die leistbar sind, und auch in günstigeren Autos verbaut werden können. Woran wird also geforscht?

Cyber Security

Der erste Eckpfeiler ist laut Herrn Basseville Cyber Security. Ein großes, wichtiges Thema, das künftig noch viel wichtiger werden wird. Niemand will, dass sich jemand in sein Auto hackt. Oder dass jemand mit einem Carsharing-Auto fährt, das er gar nicht gebucht hat.

Tatsache ist, das ist ein Thema, dem sich jeder Hersteller annehmen muss. Denn mit den vernetzten und selbstfahrenden Autos kommt diese Problematik unweigerlich auf uns zu. Doch niemand wird bereit sein, extra zu bezahlen, nur damit sein Auto möglichst sicher ist. Die Lösungen müssen also kostenbewusst und skalierbar sein. Dieser Herausforderung stellt sich Antoine Basseville und sein Team gerne!

Antoine Basseville with ECARIO in Tel Aviv Open Innovation Lab

Sensoren und Kameras für selbstfahrende Autos

Auch hier muss die Technik leistbar sein, und in Autos der verschiedenen Budgetklassen verbaut werden können. Diese Systeme sind dem menschlichen Auge klar überlegen. Wenn das dritte Auto vor dir bremst, wird Dein Auto das wissen, und bereits Schritte einleiten. Und zwar unabhängig von Nebel, Dunkelheit, oder einem blickdichten Lieferwagen vor Dir. Die neuen Systeme werden also den menschlichen Fähigkeiten, zumindest in diesem Bereich, haushoch überlegen sein. Damit werden sie einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Am Übermitteln der Fahrinformationen von einem Fahrzeug zum nächsten wird ebenfalls geforscht, die Daten sollen und müssen natürlich mit Fahrzeugen anderer Hersteller ausgetauscht werden können. Mr. Basseville bestätigte uns, dass dies definitiv der Fall sein wird.

Weitere Projekte

Natürlich wird die Nähe zu den vielen Start-ups genutzt, und an den verschiedensten Features getüftelt, von zweien konnte man uns bereits erzählen. Das Eine forscht am Laden während der Fahrt, das

Aandere an einer fortschrittlichen Motorsteuerung. Diese soll die Effizienz eines Elektromotors erheblich steigern, und zu mehr Reichweite bei gleicher Akkugröße verhelfen. Stark.

E-Mobilität in Tel Aviv

In Tel Aviv gibt es sehr wenige Elektroautos. In vier Tagen wurde gerade mal ein Leaf und zwei IONIQ von uns gesichtet. Dafür sind die Straßen und Wege VOLL von E-Scootern und E-Bikes. Auch Bird und Lime sind dort unterwegs. Aber auch normale Fahrräder vom Mobike gibt es an jeder Ecke per App zu mieten. 50 Cent pro halbe Stunde Radfahren sind extrem ok.

Mobike Tel Aviv

Und da die Straßen von Tel Aviv ohnehin chronisch verstopft sind, nutzen sehr viele Leute diese alternativen Fortbewegungsmittel. Aufgrund des Klimas in Tel Aviv sind diese dann auch ganzjährig nutzbar.

Fazit

Tolle Arbeit, die im Open Innovation Lab der Renault Nissan Mitsubishi Alliance in Tel Aviv geleistet wird. Ergebnisse dieser Arbeit können wir bald schon im eigenen Auto nutzen. Entwicklungen wie diese legen den Grundstein für den weiteren Siegeszug der E-Mobilität. Wir sagen: Danke!

DAS WAR DER ARTIKEL ÜBER DAS E-MOBILITY-LABOR IN TEL AVIV – VIELEN DANK FÜRS LESEN!

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